Gender Singlebörsen im Internet – Wo lernt man offene Menschen kennen?

Für tolerante Menschen existieren im Netz viele Möglichkeit

Immer mehr Menschen sind im Netz auf der Suche nach der großen Liebe. Sicherlich treffen auch manche die Entscheidung für den ein oder anderen Seitensprung, doch der Fokus der meisten Personen liegt auf einer zukünftigen Beziehung.

Traditionelle Rollenmodelle verändern sich mit der Zeit und im Laufe sozialer Umstrukturierungen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch das Thema Gender eine Rolle spielt.

Dabei wird in heutigen Zeiten nicht unbedingt klarer, für was der Begriff Gender nun eigentlich steht, doch im Zuge der medialen Nutzung wird darunter entweder ein drittes Geschlecht, neben Mann und Frau bezeichnet sowie eine generelle Abgrenzung des Geschlechtes.

In Singlebörsen Gender-Ideen offen begegnen

Verfechter der Gender-Theorie bezeichnen das biologische Geschlecht lediglich als Konstrukt, dass durch die soziale Prägung erfolgt.

Viele Kritiker stehen dem entgegen und trotzdem befürworten insbesondere junge Leute diesen Mode-Trend.

Sie geben sich nicht mehr präzise als Mann oder Frau zu erkennen, ohne dass sie sich als bi, schwul oder hetero bezeichnen. Stattdessen fordern sie eine Verschmelzung der Rollenmuster. Wer diese Fantasie befürwortet, der findet im Netz viele Anlaufstellen. Fast alle modernen Singlebörsen bieten den passenden Deckel zum Topf.

Auch Gender-Liebhaber finden auf diese Weise die passende Frau, den passenden Mann oder das dritte Geschlecht und viele weitere Anlehnungen auf verschiedenen Plattformen im Internet wieder.

Wer selbst gerne nicht mehr alleine sein möchte aber von althergebrachten Rollenmustern abgeschreckt ist, sich neu erfinden will oder einfach nur entdecken möchte, wie Fans der Gender-Bewegung für Denkanstöße sorgen können, der entdeckt die entsprechenden Profile mit Leichtigkeit.

Die dritte Geschlechts-Identität findet auch in vielen deutschen Singlebörsen enormen Zulauf

Neben den klassischen Verfechtern vieler Gender-Theorien, finden sich auch Menschen im Netz, die nach einer Angleichung ihres Geschlechtes, sich nicht in klassische Geschlechterrollen einfügen möchten.

Dabei muss allerdings nicht der sexuelle Aspekt im Vordergrund stehen, denn auch hier sind die Personen lediglich auf der Suche nach der großen Liebe. Zwar existieren auch im Netz Orte, an denen Shemales für erotische Treffen zu finden sind, doch in den wenigsten Fällen handelt es sich hierbei um die Möglichkeit, eine spätere Beziehung eingehen zu können. Menschen mit der dritten Geschlechter-Identität sollten unbedingt Ausschau nach offenen Plattformen halten, auf denen die Toleranz groß geschrieben wird.

Auch in der Schwulen- und Lesben-Szene finden sich viele Singlebörsen wieder, die diesen Aspekt verstehen und aufgreifen.

So ist es für Personen mit einer dritten Geschlechter-Identität einfach möglich, auf solchen Portalen die richtigen Partner zu finden, die auch verstehen, was es mit ihrer Situation auf sich hat.

Seriöse Portale bieten enorme Möglichkeiten für die Suche nach dem Traumpartner

Dabei bieten die Betreiber der Webseite die Möglichkeit an, neben dem männlichen und weiblichen Geschlecht auch weitere Geschlechter auswählen zu können.

Insbesondere in offenen und toleranten Gemeinschaften, finden sich schnell neue Chat-Partner wieder, mit denen sich lange unterhaltsame Stunden im Netz verbringen lassen. Wer möchte, der kann zudem auch auf herkömmlichen Singlebörsen sein Glück versuchen.

Auch hier verbringen viele Menschen mit einem dritten Geschlecht ihre Zeit und sind auf der Suche nach dem Traummann oder der Traumfrau. Ob jemand tolerant genug ist, lässt sich am besten durch eine kurze Unterhaltung in Erfahrung bringen.

Ein Chat reicht meist aus, um zu erkennen welche Vorlieben der Chatpartner besitzt. Es gilt dabei darauf zu achten, dass es sich um echte Singlebörsen handelt, die bereits geprüft wurden und die eine große Anzahl möglicher Profile bieten.

Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Anmeldung auf seriösem Weg erfolgt.

Deutschsprachige Angebote als Plattform für schnelle Kontakte oder lange Beziehungen

Bei plötzlichen Aufforderungen eine Zahlung zu leisten, sollten Verbraucher daher zweimal hinschauen.

Wenn die Singlebörse seriös erscheint, dies lässt sich auch durch viele Rezensionen im Netz erschließen, steht dem Spaß mit der Partnersuche prinzipiell nichts im Wege. Ob hetero- oder homosexuell sowie mit einer Vorliebe für Gender-Ideen oder gar auf der Suche nach Personen mit dritter Geschlechter-Identität, das Netz bietet eine enorme Vielfalt an Angeboten und Möglichkeiten.

Zum Schluss sollte jedoch auch darauf geachtet werden, dass es sich um ein deutschsprachiges Angebot handelt. Im Zweifel können auf diese Weise Probleme mit dem Kundensupport leichter behoben werden. Dienstleister im Ausland sind meist nur schwer erreichbar und machen im Problemfall eine Bearbeitung nur noch komplizierter.

Gender – mehr als eine Frage des Geschlechts

Jeder Mensch besitzt neben dem biologischen Geschlecht auch ein soziales Geschlecht: das Gender. Es kann vom biologischen Geschlecht abweichen oder sich in dem breiten Spektrum zwischen männlich und weiblich bewegen.

Es spielt aber auch in anderen Zusammenhängen eine Rolle, zum Beispiel bei der Pay Gap.

Was bedeutet Gender?

Das Wort „Gender“ bezieht sich auf das soziale und psychologische Geschlecht. Es kann mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmen, doch es kann auch davon abweichen.

Wenn Sie beispielsweise als Frau geboren wurden, kann ihr psychosoziales Geschlecht dennoch männlich sein. Diese Konstellation wird auch als transgender bezeichnet, denn das empfundene Geschlecht steht dem biologischen Geschlecht in diesem Fall diametral gegenüber.

Das Gender spiegelt die geschlechtliche Identität wider. Es ist deshalb nicht mit sexuellen Vorlieben zu verwechseln. Auch sexuelle Orientierungen wie schwul, lesbisch, heterosexuell oder bisexuell sind vom psychosozialen Geschlecht unabhängig.

Transgender ist nicht dasselbe wie transsexuell. Menschen, die transsexuell sind, streben in der Regel auch eine körperliche Angleichung ihres Geschlechts an – das heißt, sie wünschen sich eine Übereinstimmung von geschlechtlicher Identität und biologischem Geschlecht. Wie weit ein transsexueller Mensch mit dieser Angleichung geht, ist sehr individuell. Transsexuelle fühlen sich oft, als seien sie im falschen Körper geboren worden.

Im Gegensatz zu Transvestiten kleiden sich Transgender und Transsexuelle nicht einfach so, wie es für das andere Geschlecht typisch ist. Sie identifizieren sich auch auf einer tieferen Ebene mit dem anderen Geschlecht.

Tatsächlich können Untersuchungen des Gehirns bei transsexuellen Männern (die biologisch weiblich sind/waren) tendenziell männliche Muster feststellen – das Umgekehrte gilt für transsexuelle Frauen.

Eine Person, die transgender ist, sollte nach Möglichkeit mit dem Geschlecht angeredet werden, das sie selbst als zutreffend empfindet. Für Verwandte, Freunde und Kollegen bedeutet das oft eine Umstellung.

Wenn Sie selbst nicht transgender sind und einem Transgender gegenüberstehen, sollten Sie sich bewusst machen, dass dieser genauso „richtig“ ist wie Sie selbst.

Formulierungen wie „Ihr wahres Geschlecht“ oder „Ihr eigentliches Geschlecht“ sind in Bezug auf das biologische Geschlecht unangemessen. Darüber hinaus sollten Sie stets die Privatsphäre Ihres Gegenübers respektieren.

Explizite Fragen über Geschlechtsteile sind zwischen Fremden oder entfernten Bekannten nicht angebracht.

Was ist Queer?

„Queer“ ist eine Sammelbezeichnung für Personen, deren geschlechtliche Identität nicht eindeutig männlich oder weiblich ist.

Die traditionelle Sichtweise betrachtet Geschlecht und Geschlechtsidentität als binär:

Es gibt männlich und weiblich, also nur zwei mögliche Ausprägungen. Sowohl das biologische Geschlecht als auch die geschlechtliche Identität kann jedoch uneindeutig sein.

Moderne Auffassungen sehen biologisches und psychosoziales Geschlecht deshalb als Spektrum.

Einige Aktivisten und Fachleute gehen davon aus, dass das Geschlecht eine gesellschaftliche Konstruktion darstellt.

Ihre Annahme: Das „wahre Geschlecht“ ist flexibel und kann sich bei jeder Person anders darstellen. Dabei beziehen sich die Befürworter dieser Theorie in der Regel auf biologische und psychosoziale Merkmale.

Wenn Sie queer sind, bewegen Sie sich innerhalb des Spektrums zwischen männlich und weiblich, ohne sich mit nur einem eindeutigen Geschlecht zu identifizieren. Dabei ist es möglich, dass Sie sich zwar nicht 100%ig weiblich fühlen, aber mehr weiblich als männlich. Genauso ist es denkbar, dass Sie sich stärker mit dem männlichen Pol identifizieren, ohne sich als vollständig männlich zu empfinden.

Selbstverständlich kann queer auch bedeuten, dass sich ein Mensch zu gleichen Teilen als männlich und weiblich empfindet – oder sich keinem Geschlecht zugehörig fühlt.

Alle diese Varianten werden als queer bezeichnet.

Pay Gap – eine Begriffsklärung

Die Pay Gap ist die Kluft, die sich zwischen den Gehältern unterschiedlicher sozialer Gruppen auftut.

Ein bekanntes Beispiel ist die Gender Pay Gap: Frauen erhalten trotz gleicher Qualifikation und gleicher Leistung häufig ein geringeres Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig.

Vorurteile bzw. Stereotype spielen dabei eine wichtige Rolle.

Die Diskriminierung ist den Verantwortlichen in der Regel nicht einmal bewusst, weshalb sie schwer zu bekämpfen ist. Dabei wird das Wort „Gender“ verwendet, da hier die sozialen Aspekte des Geschlechts im Vordergrund stehen.

Die faktischen Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen sind nicht biologisch begründet, sondern die Folge eines sozialen Ungleichgewichts.

Neben der Gender Pay Gap existieren weitere Formen der Pay Gap. Zum Beispiel können Personen auch aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Religion oder ihrer Hautfarbe finanziell benachteiligt werden.