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2003 |
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XXY...
Verstärkt
durch die Streetart-Ausstellung im Bethanien1
schwappt seit Oktober eine kreative Welle
durch Berlin. Auf eben dieser Welle haben
wir versucht ins Bewusstsein derer zu
surfen, die sich interessieren oder auch
irritieren ließen. Du gehörst
dazu!
... zwischen den Geschlechtern?
Frauen
haben das Chromosomenpaar XX und Männer
XY. So einfach ist das, lernen wir schon
in der Schule. Vielleicht hören einige
von uns irgendwann noch, das es da auch
was "dazwischen" gibt. So z.B.
Menschen mit dem so genannten "Klinefelter-Syndrom",
also dem Geschlechterchromosomensatz XXY.
Dabei verweist der pathologisierende Begriff
"Syndrom" schon auf die Sichtweise.
Diese Menschen sind krank, so die vorherrschende
Meinung. Normale Menschen haben Mann oder
Frau zu sein, und zwar richtig. Ist dies
nicht der Fall muß eingegriffen
und erklärt werden. Doch selbst dann
wird in die zwei einzig denkbaren Geschlechter
kategorisiert. So gelten Menschen mit
XXY-Chromosom als unnormale Männer,
denen medizinisch `geholfen´ werden
muß. Warum sie obwohl nach herrschender
Norm mit eindeutig zweideutigem Chromosomensatz
als Männer gelten? Weil es biologisch
betrachtet neben dem genetischen Geschlecht
noch mindestens vier weitere gibt. Und
zwar das hormonelle, das morphologische
(äußere Geschlechtsmerkmale),
das gonadale (Keimdrüsen) und das
genitale (innere Genitalien) Geschlecht...
mehr...
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Infotisch
auf der trans.QUEER.lizer party I in Cottbus
am 05.12.
party-beschreibung der veranstalter_innen:
"abseits von langweiligen und kommerziellen
scenepartys wollen wir mit der
trans.QUEER.lizer party die idee von queer
verbreiten. einnahmen sollen für
unsere nächsten partys und zur unterstützung
ähnlicher veranstaltungen
genutzt werden. nicht zu letzt wollen wir
eine party in angenehmer atmosphäre,
die keinen raum für ausgrenzendes verhalten
lässt, mit euch feiern."
website
zur party
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Wie die nase eines mannes,
so seine menstruation
Antisemitische geschlechterdiskurse
06. Oktober 2003
A6
LadenAdalberstr.6
Berlin-Kreuzberg
Beginn: 2o.3o
Während die wechselseitige verschränkung
von sexismus und rassismusin der linken
breit diskutiert wird, spielen die kategorien
sexualität und geschlecht in der analyse
und kritik des antisemitismus kaum eine
rolle. Der vortragt fertigt eine überblicksartige
zeichnung der dominantesten sexuellen bilder
und geschlechter-konstruktionen an, die
der antisemitische dikurs in seiner geschichte
produzierthat. Des antisemiten walser letzter
haufen "tod eines juden" soll
dabei gleichzeitig anlass und beleg für
die aktualität dieser nicht sterben
wollenden stereotype sein.
In Zusammenarbeit mit boygirl.tk
Fotos:
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getrennt marschieren, vereint schlagen!?
08.
September 2003
A6
LadenAdalberstr.6
Berlin-Kreuzberg
Beginn: 2o.3o
aktuelle querfront-bemühungen und ihre
vorläufer während manche linke
immer noch der vorstellung von "ausländer
raus"-grölenden glatzen anhängen,
hat in der braunen szene längst ein
umdenken stattgefunden: der trend geht weg
vom vergangenheitsfixierten hitlerismus
hin zu flexiblenstrategien der intervention
in tagespolitische diskurse. so kommt es,
dass neonazismittlerweile kinderfeste ausrichten,
seniorenbetreuung übernehmen und zu"nationalen
frauendemonstrationen" aufrufen. propagiert
wird zunehmend diekooperation mit islamistischen
kräften im in- und ausland sowie der
zusammenschlussmit der antiimperialistischen
linken. einige nationalrevolutionäre
forderngar die völlige auflösung
des angeblich überkommenen rechts-links-schemas.noch
bestehende differenzen sollen dem absolute
priorität besitzenden kampfgegen den
hauptfeind, der unter den namen westlicher
turbokapitalismus,völkerzersetzende
oneworld-ideologie oder kurz und bündig
usrael firmiert,untergeordnet werden. in
diesem sinne diskutieren nazis in linken
internetforen mit,beteiligen sich an demos
der friedensbewegung, rufen in palituch
und cheguevara-shirt die "globale intifada"
aus oder preisen in den einschlägigen
postillenvon "junge freiheit"
bis zur nationalzeitung die thesen von arundhati
roy,franz alt oder noam chomsky. als endziel
wird die niederringung des westens und die
errichtung einer"welt freier völker"
in form von separierten, homogenen volksgemeinschaftenanvisiert.
jenes kollektiv soll hierzulande die form
eines klassenlosen"deutschen sozialismus"
annehmen, einem organisch gegliederten arbeitsstaat
frei vonmultinationalen konzernen, finanzkapital
und allem als undeutsch begriffenen. die
veranstaltung will sowohl aktuelle ideologien
und strukturen dernationalrevolutionäre
untersuchen, als auch ein spotlight auf
deren weiterhinrezipierte historische vorläufer
in der weimarer republik und der brd (wie
etwastrasser, niekisch, eichberg) werfen.
außerdem soll der frage nachgegangen
werden,inwieweit sich teile der linken aktiv
an der konstruktion einer querfront beteiligen.
In Zusammenarbeit mit boygirl.tk
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2.Filmvorführung im A6-Laden zum Ladyfest
03
Filmlounge
der AG Gender-Killer
11.08. "She's real-worse than queer"
und
"All over me"
Mehr
Infos..
:
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1.Filmvorführung im A6-Laden zum Ladyfest
03
Filmlounge
der AG Gender-Killer
04.08. "Step up and be vocal"
(2001)
Interviews mit queerpunk und riot girrls
künstlerinnen
Mehr
Infos.. |
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31.07-10.08 2003
Grenzcamp in Köln
Auf
dem 6.. antirassistisachen Grenzcamp waren
wir mit einem Infotisch vor Ort und haben
an den dortigen Aktionen teilgenommen.
Mehr
Infos...
Fotos:
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Kulturschock 2003
Am
7.Juni fand in Berlin Hellersdorf wiedermal
das Kultuschock-Festival statt. Die A.G.GENDER-KILLER
war mit einem Transparent und einem Stand
vor Ort.
Fotos:
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Are
you a boy or a girl? Tagung zu Gouvernementalität
und Geschlecht
mehr hier...
mit unterstützung der A.G.GENDER-KILLER |
Filmabend im A6-laden ( Adalbertstr.6 in
Berlin-Kreuzberg).
Montag
- 12.Mai 2003- 20.30 Uhr
Film
"Kinderland ist abgebrannt" (Doku,
BRD1997, 90 min.) im Rahmen der Veranstaltungsreihe
zum 8.Mai. In dem Film erinnern sich zwölf
Frauen, jüdische und christliche an
ihre Kindheit in der süddeutschen Kleinstadt
Ulm in den Anfangsjahren des NS. Das Augenmerk
der Filmemacherin Sibylle Tiedemann lag
auf den unterschiedlichen Biografien der
Frauen: Denn nach dem 31.Januar 1933 änderten
sich die Lebensperspektiven der damaligen
Schülerinnen fundamental. Während
sich die so genannten Ariereinnen in die
Volksgemeinschaft integrierten, wurden die
Jüdinnen ausgegrenzt und emigrierten
in die USA oder nach Israel.
Organisiert von der a.g.gender-killer.
Fotos:
Presseankündigung in der TAZ |
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Muttertag 2003
Fotos:
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Kundgebung: "Deutschland war und
ist und bleibt Feindesland"
am
8. Mai 2003 - 17 Uhr
an der Neuen Wache (Berlin-Mitte, Unter
den Linden 4)
Link
zum Aufruf! |
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Veranstaltungsreihe "queering gender-queering
sex" vom 19.April - 5.mai im A6-laden
( adalbertstr.6 in Berlin-Kreuzberg).
Organisiert von der a.g.gender-killer.
Sonnabend
- 19.April 2003 - 20.00 Uhr
1. Teil der Veranstaltungsreihe: "Bricolage-Vernissage"
es wird der Film "bricolage"
gezeigt und die gleichnamige Ausstellung
der
Trash Drag Monsters eröffnet.
Kurzbeschreibung
von Film/Ausstellung:
"Im Alltag besteht die als selbstverständlich
vorausgesetzte Annahme, daß es nur
zwei Geschlechter gibt, daß klar
ist, was "weibliche Genitalien"
sein
sollen, und daß daraus "natürlich"
abzuleiten ist, was sog. Frauen sind.
Diese Zuordnung dient normalerweise als
Grundlage dafür, eine "natürliche
Sexualität" = Heterosexualität
einrichten zu können. So ist es dann
auch scheinbar nicht möglich, in
einem als "weiblich" kategorisierten
Körper "männlich"
zu sein oder sich männlich zu definieren
und sich gleichzeitig als "lesbisch"
zu bezeichnen. Wir wollen mit unseren
Aktionen diese scheinbar natürliche
Ordnung der Dinge angreifen. Die Ausstellung
und der Videofilm 'bricolage' wurde von
uns zusammengestellt, um zu demonstrieren,
daß Identität für uns
keine "natürliche" Grundlage
hat, sondern ein Produkt ständiger
Inszenierung ist. Auf den Fotos haben
wir uns so in Szene gesetzt und hingebastelt,
wie wir uns (auch) selber sehen, wie wir
gesehen werden wollen und wie es uns Spaß
macht. Es treten auch Personen mehrmals
und in unterschiedlichen Geschlechtern
auf...
Im Film haben wir Leute dazu befragt,
woran sie Geschlecht festmachen. Außerdem
wird deutlich, wie sehr das Bewußtsein
über 'Geschlecht' alltägliches
Handeln bestimmt." (Trash Drag Monsters)
Außerdem
gibts Musik-Videos, Live-DJanes und Sekt.
Das
ganze ist eine CoProduktion der A.G.Gender-Killer
und SuperU. Mit
freundlicher Unterstützung der Trash
Drag Monsters!
Montag
- 21.April - 20.30 Uhr
2.teil der veranstaltungsreihe - Filme:
"Das verordnete Geschlecht"
ist ein 62 Minuten langer Dokumentarfilm
von Oliver Tolmein und Bertram Rotermund.
In dem Film geht es um Zwitter und Geschlechterpolitik
in Deutschland (www.das-verordnete-geschlecht.de)
. Sowie Transit ( 20 Min.). In dieser
Interview-Doku erzählt ein transgendered
boy über sein Leben in Berlin. Außerdem
wieder "Bricolage"-Ausstellung!
Montag
- 28.April - 20.30 Uhr
3.teil der veranstaltungsreihe: Veranstaltung
mit der Polymorph A.G. zum Thema der
Wissens- und Wahrheitsproduktion zu dem,
was Geschlecht ausmachen soll. Als Einleitung
zur Diskussion wird es den ca. 30 minütigen
Film "Guevote" geben, in dem
es über eine bestimmte Form von Intersexualität
geht.
Montag
- 5.Mai - 20.30 Uhr
4. Teil der Veranstaltungsreihe - Film:
Venus
Boyz
CH/USA/D 2001, 104 min
Eine legendäre Drag-King-Nacht in
New York ist Ausgangspunkt einer Odyssee
durch Welten jenseits der Geschlechtergren-zen,
in denen Frauen zu Männern werden
- die einen für eine Nacht, die anderen
für ihr ganzes Leben: Was bewegt
sie, was verändert sich, wovon träumen
sie?
Der
Film der schweizer Filmemacherin Gabriel
Baur zeigt in schön fotografierten
Bildern (Kamera: Sophie Maintigneux) die
Bandbreite zwischengeschlechtlicher Identitäten
und stellt Künstlerinnen vor, die
auf unterschiedlichste Weise Männlichkeit
inszenieren und Geschlechterrollen überschreiten.
Ein intimer Film über Menschen, die
zwischengeschlechtliche Identitäten
kreieren.
Außerdem
wieder "Bricolage"-Ausstellung!
Fotos:
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Filmvorführung "Frauen-Mobaction-Migration"
10.März 2003 Filme zum Thema:"Frauen-Mobaction-Migration"
20.30 Uhr - A6-Laden (Adalbertstr.6,
Kreuzberg)
Part 1 - "Die unsichtbaren Hausarbeiterinnen"
(Frauenlesbenfilmkollektif 1999, 40 min)
In
Deutschland leben derzeit etwa 1 Million
Menschen ohne Aufenthaltspapiere. "Illegal"
werden aber auch diejenigen, die ohne
Arbeitserlaubnis einer Beschäftigung
nachgehen. Für Frauen bringt das
Leben in der Illegalität spezielle
Probleme mit sich. Aufgrund ihres Geschlechts
auf dem Arbeitsmarkt ohnehin benachteiligt,
arbeiten viele von ihnen in privaten Haushalten
als Putzkräfte ohne Möglichkeiten
gegen erlittenes Unrecht vorzugehen. Wohnen
sie in den Privathaushalten, stehen sie
zudem unter permanenter Verfügbarkeit.
Der Film "Die unsichtbaren Hausarbeiterinnen"
nimmt sich dieser Thematik an und verdeutlicht
anschaulich die Lebenssituation illegalisierter
HausarbeiterInnen.
Part 2 - "Der Glanz von Berlin"
(BRD 2001, 86 min)
Porträtiert
werden Gisela, eine Berlinerin mit Schnauze,
Delia, eine Malerin und Migrantin aus
Argentinien, und Ingeborg, die gefallene
Bürgerin, die alle putzen gehen müssen,
um Geld zu verdienen. Dabei vermeidet
der Film jeden Sozialkitsch. Er zeigt
Frauen, die wegen ihrer Lebensumstände
Putzfrauen wurden. Keine der Anti-Heldinnen
distanziert sich von ihrem Job, keine
identifiziert sich mit ihm. die bodenständige
Delia macht keinen Hehl daraus, dass sie
den CDUler, dessen Hemden sie bügelt,
nicht schätzt. Sie lässt seine
ungelenken Annäherungsversuche vor
der Kamera einfach abblitzen, und man
ahnt, dass er in diesem Moment wohl zum
ersten mal mit ihr redete.
Wir zeigen regelmäßig an einem
Montag im Monat einen Film von unserer
Filmtippliste.
Immer im A6-Laden und immer ab 20.30 Uhr.
Fotos:
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Am 14. Februar war wiedermal Valentinstag.
Die A.G.GENDER-KILLER verteilte zu diesem
Anlaß folgendes Flugblatt, um Liebe
als patriarchales Konstrukt zu thematisieren:
Love should be a crime!*
*(Natürlich geht es
hier keineswegs um eine Partizipation an
Sicherheits -und Repressionsdiskursen. Die
Kritik an selbigen ist der satirischen Forderung
immanent.)
Am 14. Februar ist es wieder
soweit, Valentinstag Tag der Liebe
oder doch nur Tag der Blumenindustrie ?
Die
Männer, die ihre Frauen
lieben und sie trotzdem oder gerade deswegen
auch mal schlagen oder deren Recht auf
sexuelle Selbstbestimmung missachten,
schenken ihren Frauen einen
Strauß Blumen. Vielleicht geht auch
der Wunsch einiger Frauen in Erfüllung,
die wenigstens an diesem Tag mal von ihren
Männern verwöhnt
werden wollen. Verwöhnen
heißt dann, dass der Typ sich mal
ein wenig um die Kinder kümmert,
Essen macht, abwäscht und zum Nachtisch
gibts vielleicht sogar ein Vorspiel.
Alles ist normal in der heterosexistischen
Matrix, solange Abweichungen zum Ausnahmefall
degradiert werden. Der patriarchale Alltag
findet hier in der Umkehrung von Zuordnungen
seine Bestätigung. Doch was hat das
mit uns zu tun, wir sind doch
so emanzipiert, alles ganz weit weg !
Oder doch nicht ?
Every
breath you take, every move you make,
every bond you break, every step you take
- Ill be watching you. 1
Was
sich da anhört wie die Überwachungsfantasien
eines Geheimdienstagenten ist in Wirklichkeit
eine musikalische Liebesbekundung, wie
sie so oder so ähnlich unzählige
Male zu finden ist. Die offensichtlichen
Parallelen zur Überwachung sind dabei
kein Zufall, denn schließlich will
Frau und vor allem Mann seine einzige
und wahre Liebe im Auge behalten.
Denn bestimmte Sachen die man/frau mit
seiner/ihrer Liebsten teilt, soll dieseR
nicht mit anderen machen !
What´s a man without a woman
- never again - a woman without a man
2
Die
Liebe ist der Pfeiler des heterosexistischen
Patriarchats, der am wenigsten hinterfragt
und kritisiert wird. Stattdessen wird
sich gemeinhin hinter Erklärungen
versteckt, die eine Kritik verunmöglichen.
Es wird dabei nicht wie gewohnt, darauf
zurückgegriffen Liebe als eine natürliche
Konstante zu setzen, um den Charakter
der gesellschaftlichen Konstruktion zu
verschleiern. Nein, die Liebe wird als
unerklärliches Phänomen bezeichnet.
Man/Frau verliebt sich halt einfach. In
wen und warum lässt sich nicht so
recht klären und damit auch nicht
kritisieren. Warum auch, was ist denn
so schlimm daran, wird sich der ein oder
die andere jetzt denken. Ist es Zufall,
dass sich in unserer Gesellschaft Männer
in der Regel in Frauen verlieben und umgedreht?
Hat unsere Wahl etwas mit herrschenden
Schönheitsidealen zu tun? Und ist
die Form der Beziehung in der sich zwei
( die Anzahl ist auch schon charakteristisch
für die Form ) Liebende zusammenfinden
nicht durch gesellschaftliche Normen bestimmt?
Wer/Welche für sich in Anspruch nimmt
fortschrittlich zu sein wird sich davor
hüten biologistische Begründungen
für diese Fragen zu finden. Bleibt
nur noch die Flucht ins Unerklärbare
um sich nicht mit so tief ins Private
gehenden Fragen beschäftigen zu müssen.
I
dont know why but I love to see
you cry 3
Es
soll hier nicht darum gehen enge, verantwortungsvolle,
sensible Beziehungen zwischen Menschen
anzugreifen, ganz im Gegenteil! Die meisten
romantischen Zweierbeziehungen gleichen
eher Intimhöllen, als Oasen des Glücks.
Der häufige Wechsel der wahren
Liebe hängt stark mit der totalen
Überforderung der Paarbeziehung zusammen.
Wenn die schwer berechenbaren Einheiten
an Zärtlichkeiten, Zuwendungen, Aufmerksamkeit,
Bestätigung, Lust etc. nicht mehr
erbracht werden, das Design schlechter
wird, oder schlicht Ersatz in Sicht ist
wird der/die Erwählte ausgetauscht.
4 Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt
und auf ins nächste Abenteuer. Warum?
Weil es immer schon so war und eben so
ist! Stimmt zwar nicht und muss nicht
sein, aber egal, wen interessiert das
schon? Uns! Und dich sollte es auch interessieren.
Denn das wir uns ändern müssen,
wenn wir was ändern wollen, werden
wir doch wohl einsehen. 5
In diesem Sinne ,
Eure A.G. GENDER-KILLER
check: www.gender-killer.de
Unter
http://www.fh-erfurt.de/so/fachschaft/pakt/aktuell_gegenbez.html
könnt ihr eine Broschüre zum
Thema romantische Liebesbeziehungen einsehen.
1- Sting
2- Vaya con dios
3- Enrique Iglesias
4- Karoshi Nummer 2, Seite 8, leicht
verändert
5- Flammende Herzen, militanter
Männerzusammenhang in den 90-ern,
leicht verändert
Fotos:

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Filmvorführung "Bent"
3. Februar 2003
20.30 Uhr A6-Laden, Adalbertstr.6, Berlin-Kreuzberg
Im
Rahmen der Antifaschistischen
Aktionswoche 2003
praesentiert die A.G.GENDER-KILLER
den Film:
"Bent"
Max und Rudi sind ein schwules Pärchen
im Deutschland der 30er Jahre. Als sie
von den Nazis verhaftet und im Zug nach
Dachau deportiert werden, muß Max
mit ansehen wie Rudi gefoltert und ermordet
wird. Später wird er gezwungen durch
die Vergewaltigung eines Mädchens
zu "beweisen" das er heterosexuell
ist, um seiner Ermordung zu entgehen.
Im KZ lernt er Horst kennen und es entwickelt
sich unter unmenschlichen Bedingungen
eine leidenschaftliche Liebesbeziehung
mit tragischem Ende
ca. 90 min
Fotos:

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Filmvorführung "Erinnern an
Ravensbrück"
27. Januar 2003
20.30 Uhr A6-Laden, Adalbertstr.6, Berlin-Kreuzberg
Im
Rahmen der Antifaschistischen
Aktionswoche 2003
praesentiert die A.G.GENDER-KILLER
die Filme:
"Erinnern an Ravensbrück"
In diesem Film kommen 25 Frauen aus 7
Ländern zu Wort. Sie berichten über
einige wichtige Stationen der Lagergeschichte.
Dokumentation, BRD, 1995, ca.35 min.
"France Bloch-Serazin -
auf den Spuren einer mutigen Frau"
In diesem Film wird die Biographie einer
Frau näher beleuchtet, die sich aktiv
am Widerstand gegen die deutschen
Besatzungstruppen beteiligte.
Dokumentation, BRD, 1993, ca.80 min.
Fotos:
Transpi bei der Abschlußdemo
der Aktionswoche |
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