A.G.Gender-Killer
 
Dokumentation
 












  Bücher
     
 

 
   
|||||||||||||||||||||| Womens Studies  

Baldauf Anette/Weingarten Katharina (Hg.) - „Lips, Tits, Hits, Power” Popkultur und Feminismus . „Tipps, tricks und taktiken für junge und alte girls 2000“
„Dieses Buch sucht Antworten auf die Frage, was es heute bedeutet, eine junge Frau zu sein und findet Energie und Vitalität, genauso wie Undefinierbarkeiten und Unsicherheiten“
Angela McRobbie, Goldsmiths College, London

Bovenschen Siliva – Die imaginierte Weiblichkeit
1979 erschien in der Edition Suhrkamp ein Buch, das aus der feministischen Diskussion - solange es sie gab - nicht wegzudenken war: "Die imaginierte Weiblichkeit - Exemplarische Untersuchungen zu kulturgeschichtlichen und literarischen Präsentationsformen des Weiblichen." Autorin war die 1946 geborene Silvia Bovenschen. Das Buch wurde begeistert begrüßt: "Was die Autorin vorlegt, ist nicht weniger als der große Wurf einer neuen Kulturgeschichte."

Buehrmann Andrea - Das authentische Geschlecht
Die Autorin versteht den in der Sexualitätsdebatte entwickelten Begriff des "weiblichen Geschlechts" nicht als das "andere" im patriarchalen Herrschaftsverhältnis, sondern als Teil einer Auseinandersetzung, in der alle Seiten strategische Machtwirkung entfalten. Die Kritik insbesondere an feministischen Positionen der Frauenbewegung zielt auf die Frage nach den diskursiven Konsequenzen, die sich aus dem Versuch ergeben, die Auseinandersetzung hauptsächlich auf die "Wahrheit des Sexes" zu beschränken.

Halberstam Judith – Female Masculinity
Masculinity without men. In Female Masculinity Judith Halberstam takes aim at the protected status of male masculinity and shows that female masculinity has offered a distinct alternative to it for well over two hundred years. Providing the first full-length study on this subject, Halberstam catalogues the diversity of gender expressions among masculine women from nineteenth-century pre-lesbian practices to contemporary drag king performances.

Hammer Veronika/Lutz Ronald (Hg.) - Weibliche Lebenslagen und soziale Benachteiligung

Von allein erziehenden Müttern bis zu Strassenkindern oder arbeitslosen Frauen - besondere Lebenslagen und soziale Benachteiligung sind nicht unabhängig vom Geschlecht. Die Beiträge dieses Bandes diskutieren den Lebenslagenansatz aus Sicht der Frauenforschung sowohl theoretisch als auch anhand konkreter Untersuchungen zu Situation und Handlungsmöglichkeiten von Frauen in besonderen Lebenslagen.

Koch-Klenske Eva (Hg.) - Die Töchter der Emanzen – Kommunikationsstrukturen in der Frauenbewegung“
Gilt eigentlich noch der Satz, mit dem die Frauenbewegung angefangen hat: Das Persönliche, Private ist das Politische? Und wie wird der Satz vermittelt – nach innen, also der nächsten Generation von Frauen , und nach außen, also der (Männer-)Welt? Worüber reden wir – über Themen, die wir uns selber geben, oder bringen uns Themen von außen in Bewegung? Und schließlich: Wie diskutieren wir – mit dem Ziel auszugrenzen oder einzubeziehen?
Daß dies keine bloß theoretischen Fragen sind, sondern das die Antworten politische Folgen haben – für die Frauenbewegung nach innen wie für die Wirkung nach außen - , zeigen die Beiträge von Barbera Abigt, Heike Kahlert, Eva Koch-Klenske, Marianne Krüll, Hilge Landweer, Birgit Meyer, Helga Milz, Karen Nölle-Fischer und Gisela Wülffing.“

Krais Beate - Wissenschaftskultur und Geschlechterordnung. Über die verborgenen Mechanismen männlicher Dominanz in der akademischen Welt
Weshalb machen Frauen in Hochschulen und Forschungseinrichtungen so selten Karriere? Die Autorinnen dieses Bandes erläutern, daß die Ursachen und Gründe für die männliche Dominanz in der akademischen Welt nicht nur in den Biographien und der Sozialisation von Frauen liegen. Sie sind vielmehr in den Strukturen und Mechanismen des Wissenschaftsbetriebs selbst zu finden, in seiner Alltagskultur und seinen internen Funktionsweisen. Im Zentrum der Untersuchung stehen empirische Arbeiten, die sich mit dem gegenwärtigen Wissenschaftsbetrieb beschäftigen. Beiträge aus Frankreich und den USA zeigen, daß derartige Strukturen keineswegs ein auf Deutschland beschränktes Phänomen, hier jedoch - vor allem in den alten Bundesländern - besonders ausgeprägt sind. Herausgeberin: Beate Krais, Dipl.- Soz., Dr. rer. pol., ist Professorin für Soziologie am Institut für Soziologie der Technischen Universität Darmstadt. Interessierte: WissenschaftstheoretikerInnen, SozialwissenschaftlerInnen, FrauenforscherInnen, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte.

Radicallesbians – The woman identified woman
Was ist ein Lesbe? Der Klassiker der lesbischen Manifeste.

Gudrun Salmhofer (Hg.) - Sexismus. Übergriffe im Alltag
Der Begriff Sexismus ist geläufig. Je öfter ein Wort in verschiedenen Kontexten und Ebenen gebraucht wird, umso schwammiger werden seine tatsächlichen Bedeutungen. Und die sind in diesem Fall einerseits sehr konkret, andererseits äußerst weitläufig. Was sich hinter dem Begriff auch versteckt: Jede Frau erlebt Sexismus täglich. Wenn sie auf der Straße geht. Wenn sie mit Arbeitskollegen zu tun hat. Wenn sie den Fernseher aufdreht. Wenn sie es am wenigsten erwartet.
Dieser Dimension des persönlichen Erlebens wird in der vorliegenden Aufsatzsammlung viel Platz eingeräumt, beinahe jede Autorin bezieht sich auf eigene Erfahrungen. Der theoretische Background kommt dabei nicht zu kurz: Es werden die wichtigsten Felder angerissen, in denen Sexismus stattfindet. Vom Werbeplakat bis zum Kulturbetrieb, von der Sprache bis zum Arbeitsplatz. Dabei werden die Begriffe Sexismus, sex und gender immer wieder definiert und von verschiedenen Seiten betrachtet, was das Buch zur brauchbaren Einstiegslektüre macht. Auch die "Erzählungen zum Gleichbehandlungsgesetz" der Juristin Christine Baur sind ein guter Einstieg in ein schwieriges Thema. Der Beitrag von Karin Wetschanow und Claudia Wiesinger zu Sexismen in der Sprache besticht durch seine nachvollziehbare Gliederung und gefällt mir wohl auch deshalb, weil mich Sprache als Macht stabilisierender Faktor seit jeher fasziniert, "weil im Denken das Männliche die Norm ist". Und Sprache, die sich an diesem Denken orientiert, ist schlichtweg sexistische Verzerrung der Wirklichkeit.

Stephan Inge - Inszenierte Weiblichkeit
Im 18. Jahrhundert entstand das Idealbild der selbständigen, selbstbewussten, dem Mann ebenbürtigen Frau. Spätestens zum Ende des Jahrhunderts zeigte sich aber, dass die Gleichheitsforderung der Franzasischen Revolution nicht für alle galt, vor allem nicht für die Frauen. Eine Revision des Frauenbildes stand an: Die Frau wurde zuruck an den heimischen Herd verwiesen, als Hausfrau und Mutter auf den engen Raum der Familie beschrankt, der Herrschaft des Mannes unterstellt und auf sein Glück und Wohlbefinden hin definiert. Der enge Zusammenhang von Eros, Tod und Gewalt, der sich durch die Texte von der Aufklärung über den Sturm und Drang und die Klassik bis hin zur Romantik beobachten lässt, zeigt, dass die Literatur wie ein Seismograph auf die rasanten Ver„nderungen im öffentlichen und privaten Raum reagierte.
Der Band rückt die Präsentationsformen von Weiblichkeit in den Vordergrund und reflektiert die Konsequenzen der Inszenierungspraktiken für beide Geschlechter. Er beginnt mit den Weiblichkeitsentwürfen Lessings und spannt den Bogen weiter über die Geschlechterdiskurse im Vorfeld der Revolution sowie in der Reaktion auf die Epochenumw„lzungen von 1789 und endet mit einem kritischen Ausblick auf die widersprüchlichen Bilder von sexualisierter und entsexualisierter Weiblichkeit bei romantischen und klassischen Autoren um 1800. Diese verweisen auf die Ambivalenzen der Geschlechterdebatten des 19. und 20. Jahrhunderts.

Stephan Inge - Das Schicksal der begabten Frau im Schatten berühmter Männer

Das Buch enthält Porträts von: Jenny Westphalen-Marx, Clara Wieck-Schuman, Sofja Andrejewna Tolstoya, Camille Claudel, Mileva Maric-Einstein, Clara Westhoff-Rilke, Charlotte Berend-Corinth, Hedwig Guggenheimer-Hintze; Ninon Ausländer-Hesse, Charlotte von Kirschbaum, Zelda Sayre-Fitzgerald.

Trömmel-Plötz Senta - Gewalt durch Sprache
Dies ist ein kompromißloses Buch, das die alltägliche Unterdrückung von Frauen in Gesprächen aufzeigt. Der Band enthält Arbeiten amerikanischer und deutscher Forscherinnen über die krasse Benachteiligung von Frauen in unterschiedlichen Gesprächssituationen, aber auch die Möglichkeit, Abwehr- und Verteidigungsstrategien zu entwickeln.

 
   
|||||||||||||||||||||| Zurück zur Übersicht