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In dieser Rubrik könnt ihr kommentierte
Filmlisten zu folgenden Themen finden... |
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| |||||||||||||||||||||| Frauen
und Arbeit |
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...nicht nur Gallionsfigur - BRD,
1990, 55 min.
Frauenarbeit im Hamburger Hafen.
Der Glanz von Berlin - BRD, 2001,
86 min
Porträtiert
werden Gisela, eine Berlinerin mit Schnauze,
Delia, eine Malerin und Migrantin aus Argentinien,
und Ingeborg, die gefallene Bürgerin,
die alle putzen gehen müssen, um Geld
zu verdienen. Dabei vermeidet der Film jeden
Sozialkitsch. Er zeigt Frauen, die wegen
ihrer Lebensumstände Putzfrauen wurden.
Keine der Anti-Heldinnen distanziert sich
von ihrem Job, keine identifiziert sich
mit ihm. die bodenständige Delia macht
keinen Hehl daraus, dass sie den CDUler,
dessen Hemden sie bügelt, nicht schätzt.
Sie lässt seine ungelenken Annäherungsversuche
vor der Kamera einfach abblitzen, und man
ahnt, dass er in diesem Moment wohl zum
ersten mal mit ihr redete.
Ö-Norm-al - Aus, 1989, 47 min.
Frauen berichten über ihre Alltagserfahrung
von Frauenarbeit bzw. Frauenarbeitslosigkeit.
Otras
vias - andere wege: MigrantInnen in der
Sexarbeit - BRD, 2002, 56 min.
(spanisch mit deutschen Untertiteln FrauenLesbenFilmCollectif
in Zusammenarbeit mit Mucolade )
Dieses Dokumentarvideo entstand in Zusammenarbeit
mit Mucolade (Mujeres contra la deportation
= Frauen gegen Abschiebung). Mucolade ist
eine Gruppe spanisch sprechender Frauen,
die präventive Arbeit leistet, um zu
verhindern, dass migrierte Frauen, die in
der Sexindustrie arbeiten, im Abschiebeknast
landen.
Das Video eröffnet Frauen, Transsexuellen
und Transvesties aus Lateinamerika einen
Raum, in dem sie über ihre Situation
hier in Deutschland sprechen können.
Da viele von ihnen keinen Aufenthaltsstatus
haben, bleibt ihnen neben Putzarbeit nur
die Sexarbeit als Erwerbsmöglichkeit.
Während einige lieber einer anderen
Arbeit nachgingen, sind andere zufrieden
mit der Arbeit, wünschen sich aber
andere Arbeits- (und Lebens-) Bedingungen
- frei von der Angst vor Kontrollen und
vor Denunziation durch ArbeitgeberInnen,
Ehemänner oder Freier.
Sie beschreiben die Auswirkungen der Ausländergesetze
auf ihr Leben und erzählen von den
Wegen, die sie finden, mit ihrer rechtlosen
Situation hier in Deutschland umzugehen.
Es geht um die Gründe für ihre
Migration und um Erlebnisse von Enttäuschungen,
Angst und Frustration - aber auch um ihre
Ziele, Wünsche und Erfolge. Sie sprechen
von ihren Erfahrungen mit den Freiern, mit
der Polizei und den Ausländerbehörden.
Sie diskutieren über ihre Arbeit, über
die Rechtlosigkeit und über Möglichkeiten,
der Repression und der Diskriminierung zu
widerstehen.
Somos ambulantes - Peru, 1987, 36 min.
Die Straßenhändlerinnen in Lima
haben eine wichtige Rolle in der Wirtschaft
der Stadt und werden trotzdem diskriminiert
und verfolgt.
Unabhängigkeit durchs Nadelöhr
- BRD 1994, 30 min.
Vier Frauen-Textilprojekte aus Zimbabwe
werden vorgestellt. Ein Rückblick auf
die koloniale Vergangenheit erklärt
die heutige gesellschafts- und wirtschaftspolitische
Situation.
Unsichtbare Hausarbeiterinnen - BRD,
1999, 40 min.
zur
Situation von Frauen ohne Papiere in Deutschland,
die in Haushalten arbeiten
Fünf Frauen beschreiben, was es für
sie bedeutet, in Deutschland ohne Papiere
zu leben. Sie arbeiten in Privathaushalten
in extremer Abhängigkeit von ihren
ArbeitgeberInnen und entwickelten verschiedene
Strategien um sich in dieser Situation zu
behaupten.
Weibliche Zone - BRD, 1986, 45 min.
Auf der Suche nach den Denkstrukturen, die
die Reproduktionstechnologien ermöglichen.
Wir müssen noch viele Bettücher
zusammenknoten - BRD, 1982, 60 min.
Über Frauenkriminalität aus männlicher
Sicht und ihre Folgen für Gefangene
im alten und neuen Berliner Frauenknast.
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