A.G.Gender-Killer
 
Dokumentation
 














  Filme
     
 

In dieser Rubrik könnt ihr kommentierte Filmlisten zu folgenden Themen finden...
 
   
|||||||||||||||||||||| Inter-/Transsexualität  
   

Alles über meine Mutter - Span/F, 1999
Der Tod ihres 18 Jahre alten Sohnes veranlaßt die Krankenschwester und ehemalige Prostituierte Manuela dazu, dessen Vater aufzusuchen, der sich nach der Geburt seines Sohnes zur Frau hat umoperieren lassen.

Beautiful Boxer
Beautiful Boxer erzählt die Geschichte Nang Tooms, dessen Kindheitstraum es ist, eine Frau zu werden. An diesem Traum hält er fest und erfüllt ihn sich schließlich. Das Mittel dazu ist ein ungewöhnliches, weil männliches: der Boxsport. Als Boxer mit Lippenstift und Puder polarisiert er, wird verehrt und verachtet. Er kämpft hart, um am Ende über seinen eigenen Körper zu siegen. Mit dem Film Beautiful Boxer hat Ekachai Uekrongtham die wahre Lebensgeschichte des wohl berühmtesten Boxers seiner Heimat verfilmt. 1962 in Bangkok geboren, avancierte Uekrongtham zu einem der führenden Theaterregisseure Thailands. Er gilt als Gründer und Leiter des thailändischen Action Theatre. Mehr als einhundert Theaterstücke und Musicals sind bislang in Singapur, China, Malaysia, Thailand und den USA unter seiner Regie aufgeführt worden. Nach dem 1992 entstandenen Kurzfilm The Nose ist Beautiful Boxer sein erster Spielfilm.


Break it up
- BRD, 1988, 23 min.
Transsexualität und andere Beispiele geschlechtsübergreifenden Verhaltens.

Boys dont cry - USA, 1993
Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt der Film von Identitätssuche unter extremen Bedingungen. Brandon Teena will als Mann von Frauen geliebt werden. In der konservativen Umgebung des US-amerikanischen Mittelwesten setzt er ein leidenschaftliches Fanal für soziale und sexuelle Freiheit des Individuums.

Das verordnete Geschlecht
Film von Oliver Tollmein über Intersexualität

Gendernautes - BRD, 1999
Englischer Originalfilm mit deutschen Untertiteln über die Transgender-szene in San Francisco

Intersexed - BRD, 1997, 60 min.
Heike und Michel erzählen von ihren Wegen, einen Platz in unserer Gesellschaft zu finden, die keinen für sie, so wie sie sind, vorgesehen hat: als Intersexen. In beiden Portraits wird geschildert, wie von Geburt an Ärzte und Eltern versucht haben, sie durch chirurgische, hormonelle oder soziale Maßnahmen einem Geschlecht zuzuweisen. Nach einem qualvollen Weg haben sich Heike und Michel von den Kategorien Mann/Frau befreit haben und leben heute selbstbestimmt als Intersexen.
Kommentar der VideomacherInnen: WEDER MANN NOCH FRAU ? BEIDES ? ODER GANZ WAS ANDERES?
Diese Fragen, sowie die ihnen zugrunde liegenden nach der Polarität der Geschlechter, die uns als natürliche verkauft wird, haben wir versucht nachzugehen. Dabei wurde uns klar, daß es viele Menschen auf dieser Welt gibt, die aus diesen Kategorien herausfallen. Wir sind vier StudentInnen der Humboldt-Universität, die sich im Rahmen der Gender Studies mit dieser Thematik filmisch auseinandergesetzt haben. Nach längerem Kontakt mit der AGGPG und der GMSSN haben wir festgestellt, daß die Geschichte der Intersexen mit Tabu und Schweigen belegt wurde. In unserem Film schweigen deshalb die Ärzte, Endokrinologen und Eltern, die lange Zeit bei diesem Thema allein das Wort hatten. Wir hoffen mit diesem Film, Denkanstöße zu geben und das Schweigen zu brechen!

Southern comfort
Doku über einen Mann in Nordamerika, der an Gebärmutterkrebs stirbt

Wild Side - F, 2004
Paris. Wild, pulsierend und kalt. Das ist die Welt von Stéphanie. Ihr Leben als Prostituierte ist eintönig, bis eines Tages ein Anruf alles verändert und die Gleichgültigkeit durchbricht.
Ihre Mutter ist krank und braucht Hilfe. Stéphanie kehrt zurück in ihre Kindheit, in die raue und einsame Landschaft von Nordfrankreich. Hier war sie Pierre, hier verlor sie Vater und Schwester. Und hier verschwand die Liebe zu ihrer Mutter.
An Stéphanies Seite ist Djamel, der Gelegenheitsstricher auf der Suche nach Anerkennung und Geborgenheit, und Mikhail, ein Ex-Soldat, der die Schrecken des Krieges nicht vergessen kann. Sie führen eine Liebe zu dritt. Sie brauchen sich, denn die Zeit, die jetzt anbricht, stellt alle auf eine harte Probe.
„Wild Side“ blickt nach vorne und gleichzeitig zurück. Man verharrt mit den Charakteren und verfängt sich in ihren Gedanken. So nimmt Regisseur Sébastien Lifshitz den Zuschauer mit auf eine Reise der Hoffnungen und Wünsche, die im Leben enden wird.




 
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