A.G.Gender-Killer
 
Dokumentation
 














  Filme
     
 
   
   
|||||||||||||||||||||| Queer/Transgender  



 


[Queer/Transgender]


Battle of Tuntenhaus 1
- GB, 1990, 60 min.
Ddeutscher Originalfilm mit englischen Untertiteln über das Leben im Tuntenhaus in der Mainzer Str., die BesetzerInnenszene und schließlich die Räumung.

Tuntenhaus-Update - GB, 1992, 45 min.
deutscher Originalfilm mit englischen Untertiteln über das Leben der ehemaligen Tuntenhausbewohner nach der Räumung.

Bricolage
Film und Ausstellung der Trash Drag Monsters
.
Im Alltag besteht die als selbstverständlich vorausgesetzte Annahme, daß es nur zwei Geschlechter gibt, daß klar ist, was "weibliche Genitalien" sein sollen, und daß daraus ‚natürlich' abzuleiten ist, was sog. Frauen sind. Diese Zuordnung dient normalerweise als Grundlage dafür, eine "natürliche Sexualität" = Heterosexualität einrichten zu können. So ist es dann auch scheinbar nicht möglich, in einem als "weiblich" kategorisierten Körper "männlich" zu sein oder sich männlich zu definieren und sich gleichzeitig als "lesbisch" zu bezeichnen. Wir wollen mit unseren Aktionen diese scheinbar natürliche Ordnung der Dinge angreifen. Die Ausstellung und der Videofilm 'bricolage' wurde von uns zusammengestellt, um zu demonstrieren, daß Identität für uns keine ‚natürliche' Grundlage hat, sondern ein Produkt ständiger Inszenierung ist. Auf den Fotos haben wir uns so in Szene gesetzt und hingebastelt, wie wir uns (auch) selber sehen, wie wir gesehen werden wollen und wie es uns Spaß macht. Es treten auch Personen mehrmals und in unterschiedlichen Geschlechtern auf...
Im Film haben wir Leute dazu befragt, woran sie Geschlecht festmachen. Außerdem wird deutlich, wie sehr das Bewußtsein über 'Geschlecht' alltägliches Handeln bestimmt.

Das Mädchen am Ende der Straße - F/Can, 1976 6
Im Keller einer alten Villa hütet das Mädchen Rynn ein schreckliches Geheimnis. Wer es lüftet, muss mit dem Tod bezahlen. Rynn ist ein ungewöhnlich intelligentes Kind und hat sich eine unorthodoxe Selbständigkeit aufgebaut... Jodie Foster überzeugt hier als frühreife Außenseiterin. Regisseur Nicolas Gessner, der ansonsten fast ausschließlich B-Movies drehte, inszenierte hier spannende Unterhaltung mit durchaus deftigen Momenten.

Geschlecht ist Geschlecht ist Geschlecht ist Geschlecht - BRD, 1998, 15min.
Kurzer theoretischer Abriß über die Konstruktion von Geschlecht

Girlking - Kanada, 2002, 90 min., engl. OF
Ein Ausnahmefilm auf der Berlinale. Ästhetisch und thematisch aus der Queer-Szene. Es geht um pirate butches und pirate femmes. Eine experimentelle Montage aus alten Piratenfilmen in schwarzweiß, Pornos und eigenen trashigen Aufnahmen und die Zwischentitel ergeben eine Komposition, für die ich meine bisher erlangten Berlinale-Sehgewohnheiten abschalten muß. Meinen Nachbarn gelingt das weniger, sie schaffen es nicht, sich auf die sicherlich nicht einfach zu konsumierenden Bilder einzulassen. Sicher ist der schöne baby butch eine faszinierende Mischung aus zarter Männlichkeit (Oberlippenflaum und Gestik) und Weiblichkeit (Brüste). Die Bilder verschiedenen Ursprungs beziehen sich aufeinander. Plötzlich entdecke ich eindeutig weibliche Züge in den Gesichtern der Piratenfilme aus den 40ern. Im Vordergrund steht eher das Konzept und die Reflexion darüber. Nur wer auf Trash steht, kann so etwas wie Sehvergnügen an diesen completeley different Bildern empfinden. Mit viel Humor die Machtverhältnisse in jeder Sexualität (Homo und Hetero) in einem selbstironischen allein auf Zitaten gründenden Piratendrama auf die Leinwand zu bringen, dem Queertrash freudig zu frönen und damit sämtliche Sehkonzepte über den Haufen zu werfen, das gelingt in Girlking, und befriedigt von neuen Bilderketten und Denkgerüsten verlasse ich das Kino in einer erbosten und begeisterten Masse.


Ines und Paul - Ein Leben zwischen den Geschlechtern - BRD, 2002, 54:54
Die Vorgeschichte
Wenn Ines für einen Mann gehalten wird - was sehr oft vorkommt - macht sie darauf aufmerksam, dass sie eine Frau ist. Sie korrigiert ihre Mitmenschen, um die Rollenbilder in Frage zu stellen, die unsere Gesellschaft von Männern und Frauen hat. Ines kennt die Unterschiede. Sie weiß, dass ihr die Menschen anders gegenübertreten, je nachdem ob sie als Mann oder Frau wahrgenommen wird. Dass von ihr als Frau ein anderes Verhalten erwartet wird, als von einem Mann. Ihr Anliegen ist es, diese Geschlechterkategorien, die von vielen kritiklos übernommen werden, aufzubrechen. Ines spielt mit den Rollen, die Männern und Frauen zugeschrieben werden, kann sich jedoch in keiner zu Hause fühlen. Dann geht sie einen Schritt weiter und schminkt sich einen Bart. Das erste Mal in ihrem Leben hat sie das Gefühl, sich selbst im Spiegel zu sehen. Sich als das wahrzunehmen, was sie ist. Ihre Identität zu sehen. Eine Identität zwischen den Daseinsformen als Mann oder Frau. Seitdem geht sie mit Bart zum Einkaufen. Als Paul zur Arbeit, als Ines in die Disco, oder umgekehrt. Ein Jahr später, Ende 2000, fasst Ines den Entschluss, dieses Erscheinungsbild mit körperlichen Eingriffen zu manifestieren. Sie möchte eine Hormontherapie beginnen und ihren Oberkörper operativ einem männlichen anpassen. Damit begibt sich Ines in ein Neuland: Mit Bart und tiefer Stimme wird sie nicht mehr als Frau zu sehen sein - als Mann fühlt sie sich aber auch nicht.
Der Film
Der Film 'Ines und Paul' zeigt einen Alltag im Niemandsland zwischen allen gesellschaftlichen Normen: Ines will ihre Identität zwischen den gesellschaftlich geprägten Kategorien von Frau und Mann finden. Fast zwei Jahre lang, von Ende 2000 bis 2002, hat die WDR-Autorin Monika Schulz diese Reise mit der Kamera begleitet. Ihr Film dokumentiert eindrucksvoll Empfinden und Erleben einer Person, die sich über alle Grenzen hinweg ihre Geschlechtsidentität sucht - als "Transgender", wie der Oberbegriff für Transsexuelle, Cross Dresser und Drag Kings / Queens heißt. Der Wechsel zwischen den Geschlechterrollen wird genau so einfühlsam beobachtet wie die Auswirkungen von Hormonbehandlungen und medizinischen Eingriffen. Ein Lebensweg, der in der Familie von Ines Baumann, bei Freunden und Bekannten natürlich auch Verwirrung ausgelöst hat. In Gesprächen kommen Eltern und FreundInnen zu Wort und auch Alexandra, die Lebenspartnerin von Ines-Paul. Denn Ines will sich vom Frau-Sein lösen und damit auch aus ihrer Identität als Lesbe, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Mann zu werden. "(...) Ich war vorher nicht Frau und ich werde später nicht Mann sein." Das Zwischenwesen, als das Ines sich sieht, existiert in unserer Gesellschaft nicht. Ihre neue Identität liegt in einer Grauzone. Für viele bedeutet die Tatsache, dass sich Ines vom Frau-Sein löst, dass sie nur ein Mann werden kann. Alles andere ist nicht greifbar und passt in keine Schublade. Es sind die Einblicke in einen Alltag zwischen allen gesellschaftlichen Normen, die den Dokumentarfilm "Ines und Paul" so spannend machen.


Mein Leben in Rosarot - Belgien/F/GB, 1997
Dies ist ein Film über das Anderssein. Ludovic ist ein Junge, der davon träumt, ein Mädchen zu sein. Was für ihn völlig normal erscheint, ist es eben für andere Leute nicht. Manche Dinge tut man, andere nicht: Egal, wie natürlich sie uns erscheinen.
Es ist auch ein Film über eine Mutter und einen Vater, die nicht wissen, wie sie mit der Stärke und Dickköpfigkeit ihres Kindes umgehen sollen. Die Eltern reagieren darauf so gut sie können, aber sie sind verletzt durch die Mißbilligung, die sich in den Gesichtern ihrer Nachbarn spiegelt.
Es ist ein Film über eine friedliche Nachbarschaft, die durch das Anderssein die Furcht vor dem Fremden, den Mangel an Verständigung und die Ablehnung erlebt.
Es ist ein Film über Träume, Magie und Hoffnung.


Paris Is Burning - USA, 1990
Paris Is Burning ist ein stimmungsvolle, einfühlsame und preisgekrönte Dokumention über die schwulschwarze Subkultur in New York. Die junge Regisseurin vermittelt einen Einblick in das soziale Gefüge eines exotisch anmutenden Teiles der schönen schwulen Welt, der Drag-Queen-Szene, mischt Interviews mit den Königinnen mit Aufnahmen von ihren Parties, ihren Bars und Discos. Der Film lebt von der Musik, von der Buntheit der dargestellten Welt und vom Lebensfieber, das die Beteiligten ausstrahlen.


Pink+Silver - BRD, 2002, 8 Min.
Film über die Aktionsform.

Shinjuku Boys - GB, 1995, OF, 53 min.
Der neue Film von Kim Longinotto. Hier protraitiert sie drei "drag kings" des Clubs Marilyn in Tokyo. Diese als "onabe" bezeichneten Frauen erzählen auf bemerkenswert offene Weise über ihre Entscheidung als Männer zu leben. Gaish enthüllt seinen erschreckenden Sexismus und seine Homophobie, während Tatsu die Grenzen des "stone butch" überschreitet. Kazuki ist der offenste, der mit seiner Mann-zu-Frau-transsexuellen Partnerin zusammenlebt und das Coming-Out seines Lebensstils mit seiner Mutter am Telefon abwickelt. Ein Film, der mehr als nur zwei Geschlechter zeugt und einen ungewohnten Blick auf die "gender stereotypes" in (nicht nur) Japan wirft.

Step up and be vocal - BRD, 2001, 60 min.
Interviews mit politischen KünstlerInnen in San Francisko über QueerPunk, RiotGrrrl und Feminismus.

Stonewall - USA, 1995, 98 min.
Film thematisiert die von staatlicher Gewalt, Razzien und Diskrimminierung geprägter Lebenssituation von Schwulen und Drag Oueens Ende der 60er, aber zeigt auch die politischen Frontlinien innerhalb der schwulen Subkultur und den berühmten Tunten-Riot.

Venus Boyz - Schweiz/BRD/USA, 2001
Film über die Drag King-Größen aus Berlin und New York.


 
[Tomboy/Sissy boy]

(Tomboy = engl.: "Wildfang". Bezeichnung für Mädchen, die in der Pubertät jungenhaft auftreten. Sissy Boy = engl.: "Weichling". Bezeichnung für Jungen, die in der Pubertät mädchenhaft auftreten.)

Foxes
– 1980, 106min.
A group of four teenage girls in the San Fernando Valley, and the usual problems teenagers has to cope with. Deidre is fascinated by sex, Madge is unhappily overweight, Annie is into drugs and Jeanie has to take care of all of them. They think that the school is crap, their boyfriends immature and the grown-ups come from another planet.

National Velvet - 1944, 123 min.
Mi Taylor was a young wanderer and opportunist whose father had given him "all the roads in the Kingdom" to travel. One of the roads, and a notation in his father's journal, leads him to the quiet English country-side home of the Brown family. The youngest daughter, Velvet, has a passion for horses and when she wins the spirited steed Pie in a town lottery, Mi is encouraged to train the horse for the Grand National - England's greatest racing event

Little Darlings - USA, 1980, 96 min.
Teo 15-year olf girls from different sides of the tracke compete to see who will be first to loose their virginity while at camp.

Pat and Mike - 1952, 95min.
Pat's a brilliant athlete, except when her domineering fiance is around. The lady's golf championship is in her reach until she gets flustered by his presence at the final holes. He wants them to get married and forget the whole thing, but she can't give up on herself that easily. She enlists the help of Mike, a slightly shady sports promoter. Together they face mobsters, a jealous boxer, and a growing mutual attraction.

Something Special – 1986, 86 min.
auch Willy/Milly oder I was a teenage boy
Milly is annoyed whenever her mom tells her to behave more appropriate for a girl. She's just not interested in fancy dresses or prom dances. Some day her best friend's little brother offers her a potion which can make her deepest wish come true during a solar eclipse. She goes through with it and ends up with male genitals, additionally. So she has to decide if she wants to life as boy or girl. Her father, who always wanted a son, supports her in checking out life as a boy. Hence Milly changes school and starts out as Willy.

the member of the wedding – 1952, 93 min.
A film version of the Carson McCullers play. Frankie Addams, a very boyish articulate 12-year-old girl, is going through an unhappy stage of her life, having been spurned by the neighborhood girls. She spends most of her time in the kitchen talking to her black maid, Bernice, and the younger next door boy, John Henry. Her brother Jarvis is about to marry Janice, and Frankie imagines that she will leave town with them. However she eventually begins to grow up into a young woman


 
[Butch]

(Maskulin auftretende Frau, deren Verkörperung von Männlichkeit nicht zwangsläufig Mannsein bedeutet)

Bad girl's dormitory - 1985, 95 min.
Inmates at a women's prison run by a corrupt warden and her gang of sadistic guards plan a breakout.

Bound – 1996, 108 min.
Corky, a lesbian ex con hired to work in an apartment as a plumber, meets neighbors Caesar, who launders money for the Mafia, and his girlfriend Violet. The two women have a love affair and decide to steal $2,000,000 that Caesar has in custody before he gives them back to Mafia boss Gino Marzone. Caesar is set up by the two scheming women as a scapegoat but things start to go wrong when he reacts in an unexpected way...

Caged – 1950, 96 min.
Frightened 19-year-old Marie Allen (Eleanor Parker) gets sent to an Illinois penitentiary for being an accomplice in an armed robbery. A sympathetic prison head (Agnes Moorehead) tries to help, but her efforts are subverted by cruel matron Evelyn Harper (Hope Emerson). Marie's harsh experiences turn her from doe-eyed innocent to hard-nosed con.

Chopper chicks in zombietown – 1989, 86 min.
The title should be enough to explain the plot here. Riding around on their motorbikes, a gang of tough women bikers are the only thing that stands between a crowd of Zombies, which have been accidentally let out of their secure cave (!), and those still alive in the town.

Johnny guitar - 1954
Vienna has built a saloon oustide of town, and she hopes to build her own town once the railroad is put through, but the townsfolk want her gone. When four men hold up a stagecoach and kill a man the town officials, led by Emma Small, come to the saloon to grab four of Vienna's friends, the Dancin' Kid and his men. Vienna stands strong against them, and is aided by the presence of an old acquaintance of hers, Johnny Guitar, who is not what he seems.

Monster – 2003, 109 min.
Über 30 Pfund futterte sich Ex-Model Charlize Theron für ihre Rolle in "Monster" an. Mit einem künstlichen Gebiss und veränderter Mimik spielt die Südafrikanerin die Prostituierte Aileen Wournos, die Ende der 80er Jahre wegen mehrfacher Morde in die Schlagzeilen kam. "Monster", das Regiedebüt der US-Filmemacherin Patty Jenkins, beruht auf einer wahren Geschichte. In den USA wurde die Mörderin Aileen Wournos nur das "Monster" genannt. Petty Jenkins Film ist die Rekonstruktion dieser Vita.

Prison girls - 1973
Six female prisoners are given a weekend furlough to prepare them for their upcoming parole. While out, they all have miscellaneous sexual experiences, some good, some bad. One returns to her pimp even though he beats her, one overcomes her frigidity, one gets gang raped, two join in a threesome, and one goes back to her criminal lover shortly before the police show up.

Sett it off – 1996, 123 min.
Four Black women, all of whom have suffered for lack of money and at the hands of the majority, undertake to rob banks. While initially successful, a policeman who was involved in shooting one of the women's brothers is on their trail. As the women add to the loot, their tastes and interests begin to change and their suspicions of each other increase on the way to a climactic robbery.

The killing of sister george – 1968, 138 min.
George lives with her lover, Childie and plays a cheerful district nurse in a BBC soap opera. However, her character is to be killed off, and George realises that the only other job she can get is the voice of a cow in a children's tv programme. Her life begins to fall apart as Childie has an affair with a predatory tv producer.


 
|||||||||||||||||||||| Zurück zur Übersicht