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Texte
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Queer
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Vorlesungsreihe "Verhältnisse durchque(e)ren" Queer
Patchwork (Einleitung zur Vorlesungsreihe) |
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Inter- und
Transsexualität
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ene mene meck und du bist weg über die gewaltsame herstellung der zweigeschlechtlichkeit Seit
geraumer Zeit bemühen sich Intersexuelle, als Menschen, deren Geschlecht
nicht in einer Eindeutigkeit von entweder "männlich" oder
"weiblich" aufgeht, Öffentlichkeit für ihre Erfahrungen
mit familiären und gesellschaftlichen Tabus, Normalisierungszwängen
und gewaltsamen medizinischen Praktiken herzustellen. Die bis ins 20.
Jahrhundert hinein als Hermaphroditen oder entwertend als Zwitter kategorisierten,
werden infolge des sogenannten medizinischen Fortschritts nicht nur pathologisiert,
sondern zunehmend "wegtherapiert"(1). Heute eignen sie sich
den Namen "Intersexuelle" als politische Kategorie an, nachdem
sie oft lange Jahre unter einer erzwungenen Geschlechtszuweisung gelebt
haben... |
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Fürsorgliche Belagerung Seit Ende des 19. Jahrhunderts interessiert sich die Sexualmedizin für Menschen ohne eindeutiges Körpergeschlecht. In den 50er Jahren wurde schließlich mit ihrer Elimination begonnen. Wenn wir, wie ich das im Folgenden will, über die Verstümmelung von Hermaphroditen sprechen, ist es zuerst sinnvoll, sich die Gefahr der Projektion vor Augen zu führen. Wir neigen dazu, Dinge einzig in einem uns vertrauten Koordinatensystem wahrzunehmen und Probleme auf einen Gegenstand zu projizieren, die nicht die des Gegenstandes selber sind. Wenn wir dann beginnen, über das Thema zu schreiben, sei es als JournalistInnen, AkademikerInnen oder politische AktivistInnen, besteht die Gefahr, dass die von uns konstruierte Problematik die Stimmen derjenigen überlagert, die aus erster Hand über ihre Erfahrungen berichten. ... ganzer Text... Text aus der OUT OF DAHLEM |
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Change my body, not my mind! "The Phallus Pallace" von Dean Kotula ist eines der ersten Handbücher, das sich an Frau-zu-Mann-Transsexuelle richtet. Doch Kotulas Affirmation der Medizin birgt eine grundsätzliche Gefahr Die letzten beiden Dekaden sahen die Dämmerung einer neuen Minderheit. Transidentifzierte Menschen hat es zwar schon immer gegeben. Doch schwerlich waren sie bis in die 80er Jahre hinein als Gruppe mit eigenständiger Agenda zu entdecken. Mit circa zehn Jahren Verspätung taucht gegenüber der Selbstorganisation von transsexuellen Frauen nun auch das Phänomen der Transmänner auf. Denn das "Passing", das Durchgehen als Mitglied des anderen Geschlechts, ist für sie oft einfacher zu bewerkstelligen gewesen. Therapeutische Institutionen wurden seltener aufgesucht, und auch der soziale Abstieg war nicht immer sofort die logische Folge ihres Schrittes, sich als Mann zu outen. ganzer Text... Text aus der OUT OF DAHLEM |